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Die nichtinvasive Bestimmung der Eisenkonzentration in Leber und Milz, in
denen 70-90 % des Speichereisens in Form von Hämosiderin- und
Ferritin-Eisen gespeichert sind, ist ein alter Traum der Medizin bei
Krankheitszuständen mit Eisenüberladung (Bauman
& Harris, 1967).Insbesondere
Patienten mit erblicher Hämochromatose, bei denen die Indikation zur
traditionellen Leberpunktion oft zu spät gestellt wurde und noch wird,
sowie alle Patienten mit eisenladenden Anämien mit und ohne chronische
Blutransfusionen (z. B. erbliche Mittelmeer-Anämie, dysplastische Anämien,
Sichelzell-Anämien) würden von dieser Methode profitieren. Diese
Patienten erleiden durch die toxische Wirkung hoher Eisenkonzentrationen
in der Leber und in anderen Organen (Herz, Milz), Geweben (Gelenke) und
Drüsen (Bauchspeicheldrüse) irreversible Langzeit-Schäden, wenn
therapeutisch nicht rechtzeitig eingegriffen wird. Die Methode
der Biomagnetischen Leber-Suszeptometrie (BLS) und einzelne Messdetails
sind in zahlreichen Publikationen dargestellt worden (Farrell
et al, 1980; Brittenham et al, 1982; 1988; Paulson et al, 1991; Fischer
et al, 1992; 1998; 2002; 2003; Engelhardt et al, 1989; Starr et al,
2000; Nielsen 1995, 1998, 2002)
(eine
umfassende Beschreibung verschiedener Aspekte der SQUID-Messungen
am Patienten finden Sie hier (pdf).

Abb. 1:
Aufbau des Hamburger SQUID-BioSuszeptometer zur nichtinvasiven
Leber-Eisen-Quantifizierung
Theorie:
Im
Wesentlichen besteht die Methode darin, die paramagnetische
Suszeptibilität des Hämosiderin-Ferritin-Eisenkomplexes in Gegenwart
des diamagnetischen Untergrundes, der hauptsächlich durch das über der
Leber liegenden Thorax-Gewebe bestimmt wird, zu messen. Der Patient wird
dabei auf einem speziellen Patientenbett mit niedrigem magnetischen
Untergrund unter Kontrolle von Ultraschall und Kreuzebenen-Laser
hinsichtlich einer optimalen Messgeometrie positioniert. Dabei werden
die Lebergeometriedaten (Haut-Leber-Abstand und Kontur der anterioren
Leberkapsel) mittels Ultraschall-Scanner bestimmt. Der Patient wird dann
in der optimalen Messposition auf dem Bett unter die Sensoreinheit des
Instruments gefahren. Die Sensoreinheit besteht aus supraleitenden
Magnetfeldspulen (Gradiometer 1. Ordnung) und 2 Detektorspulen
(Gradiometer 2. Ordnung), die an die SQUIDs gekoppelt sind. Der Patient
wird dann in dem inhomogenen Magnetfeld (Bmax £
0.03 Tesla, MRI zum Vergleich B = 1.5 Tesla) in 13 Sekunden ca. 8 cm
abgesenkt. Dabei wird die durch die SQUIDs digitalisierte Änderung des
magnetischen Flusses in Form von analogen Spannungsänderungen als
Funktion des Detektor-Haut-Abstandes gemessen. Mit Hilfe eines
aufgelegten Wasserballons kann die Messgeometrie in 1. Näherung als
eisenbeladene Leber in einer diamagnetischen Wasserumgebung
(Wasserballon und biologisches Körpergewebe) dargestellt werden. Die
Theorie der Magnetostatik liefert einen exakt beschreibbaren
Zusammenhang zwischen dem Messsignal und dem magnetischen Flussintegral.
In 1. Näherung wird dieser lineare Zusammenhang durch die magnetische
Volumen-Suszeptibilität bestimmt, woraus sich bei bekannter
spezifischer Suszeptibilität des Hämosiderin-Ferritin-Eisenkomplexes
von 1600·10-6
SI-units·gFe/gLeber
die Lebereisen-Konzentration berechnen lässt. In 2. Näherung muss zusätzlich
die Abweichung der magnetischen Suszeptibilität von der Wasser-Referenz
berücksichtigt werden (Fischer,
1998).
Da die Magnetostatik die Verhältnisse
hinreichend genau beschreibt ist eine Kalibrierung mittels chemischer
Eisenbestimmung in Leberbiopsien nicht notwendig, sondern es reicht aus
eine Messung an einem homogenen Objekt mit bekannter Geometrie und
Suszeptibilität durchzuführen. Dennoch wurde zur Validierung der
Methode die chemische Eisenbestimmung mit der magnetischen verglichen (Brittenham
et al, 1982; Fischer et al,
1992). Dabei ist zu beachten, dass eine quantitative Leberbiopsie
(ca. 10 mg) ein Volumen von 0.01 cm3 erfasst, während bei
der „magnetischen Biopsie“ das Volumen durch die Konfiguration der
Sensoreinheit zu 20-60 cm3 bestimmt wird.
Praxis:
Soweit zur Theorie, die zugegeben etwas
kompliziert erscheint. Die Praxis ist für den Patienten sehr viel
einfacher und angenehmer. Patienten ab ca. 3 Jahren sind problemlos
mit dieser Methode messbar.

Im
Zeitraum von 1989 bis 2001 wurden mit dem Biomagnetometer in der
Eisenstoffwechselambulanz des UKE Patienten aus Deutschland,
Italien, Greichenland untersucht .:
==>
ca. 1100 Patienten mit Transfusions-Siderosen mittels
SQUID-Biosuszeptometrie (anbei drei Literaturstellen als pdf-file:
(1.
SQUID in der Kinderheilkunde,
2. bei Kleinkindern < 4 Jahren;
3.
SQUID und orale Chelatoren)
==>
ca. 1000 Patienten mit Verdacht auf hereditäre Hämochromatose
(DAerzteblatt)
Insgesamt
wurden 3700 Messungen an Patienten hauptsächlich aus Deutschland,
durchgeführt
In
den Hauptdiagnosegruppen wurden folgende Patienten gemessen:
Patienten
mit bestätigter homozygoter (oder heterozygoter) hereditärer Hämochromatose
(n=478), Patienten mit Verdacht auf Eisenüberladung bzw. mit Eisenüberladung
infolge anderer Erkrankungen wie Lebererkrankung (n=368),
ß-Thalassämie major (n=804), ß-Thalassämie intermedia (n=52), ß-Thalassämie
minor (n=13), ß-Sichelzellenthalassämie (n=21), Lepore-ß-Thalassämie
(n=5), a-Thalassämie major (n=7), ex-Thalassämie nach
Knochenmarks-Transplantation (KMT_ex-Thal: n=31), Sichelzell-Krankheit
(n=28), aplastische Anämie (n=22), hämolytische Anämie (n=5),
kongenitale dyserythropoetische Anämie (CDA: n=11), Blackfan-Diamond-Anämie
(n=20), myelodysplastisches Syndrom (MDS: n=10), seltene Anämien wie z.
B. Fanconi-Anämie (n=15) und ex-Leukämien nach Knochenmarks- bzw.
Stammzell-Transplantation (KMT_ex-Leuk: n=84).
Seit
1993 werden die Patienten mit klinischer Indikation mit den reinen
Nettokosten dieser Methode gemäß des Leistungskatalogs des Universitätsklinikums
Hamburg-Eppendorf belastet. Dies erfolgt in einem Einzelantragsverfahren
der Patienten bei ihren jeweiligen Krankenkassen unter Beteiligung der
Medizinischen Dienste (MDK). Da dieses Verfahren vielen Ärzten als zu mühsam
erscheint, erhalten viele Patienten trotz Indikation diese Untersuchung
nicht bzw. bekommen sie wegen unzureichender Begründung nicht
genehmigt.
Seit
Mai/Juni 2002 hat sich leider die Entscheidungslage hinsichtlich der
Indikationen „Lebensgefahr“ bzw. „irreversible Schäden“ für
sinnvolle aber nicht anerkannte Verfahren verschärft. Trotzdem raten
wir, einen solchen Antrag bei begründeter Indikation zu stellen.
Hinzuweisen ist insbesondere auf die Tatsache, dass die
Biomagnetometeruntersuchung als nichtinvasive Alternative zur potentiell
risikobehafteten Leberbiopsie zu sehen ist. Es gilt das Argument, dass
wenn es eine anerkannte nichtinvasive Alternative gibt, dass dann auch
Kassenpatienten Ihren Anspruch auf diese Möglichkeit gelten machen können.
Anwendungen
des
Biomagnetometers und dessen Nutzen
Die
nicht-invasive Eisenbestimmung durch Biomagnetische Leber-Suszeptometrie
dient zur Diagnose und zur Therapiekontrolle bei primärer (hereditärer
Hämochromatose) und sekundärer Eisenüberladungserkrankungen
(„iron-loading anaemias“, Posttransfusions-siderosen).
Validierung
durch Leberbiopsien
Eine
frühere Studie zeigte eine gute Korrelation zwischen invasiver
(Biopsie-Fe) und nichtinvasiver (SQUID-Fe) Lebereisenquantifizierung an
33 Patienten mit Eisenüberladung (Fischer
et al, 1992; Nielsen et al, 1998a).
Abb.
2
Vergleich Leber-Fe aus der invasiven Biopsie mit dem Wert aus dem
Biomagnetometer
Die Korrelation zwischen
invasiver und nichtinvasiver Leber-Eisen-Quantifizierung war im Bereich
niedriger bis mittelgradig erhöhter Lebereisenkonzentration sehr gut.
Bei Patienten mit schwerster Eisenüberladung zeigten sich mehr oder
weniger deutliche Abweichungen. Wir gehen davon aus, dass hier die mehr
integral messende (ca. 100 ml Messvolumen) Biomagnetometer-Methode
zuverlässige ist als die evtl. bei schwerem Leberschaden nichtrepräsentative
invasive Leberbiopsie (Probenvolumen ca. 10 mg Gewebe).
Validierung
durch „biologische Modelle“
In
Tabelle 1 werden die Ergebnisse der Biomagnetischen Leber-Suszeptometrie
an 60 gesunden Probanden gezeigt (Nielsen et al, 2002). Die
gefundenen Lebereisen-konzentrationen stimmen mit Literaturwerten, die
mit Leberbiopsien ermittelt wurden, gut
überein (Brittenham et al, 1982).
Tabelle
1.
Medianwerte der
Lebereisenkonzentration (LIC) in Normalpersonen
und
in Patienten mit Eisenmangel
|
Alter
[Jahre]
|
n
|
LIC
[µg/gLeber]
|
LIC
(2.5
– 97.5 %)
|
|
a.)
Eisenmangel
|
|
|
16.0
– 66.3
|
27
|
97
|
49
- 335
|
|
|
|
|
|
|
b.)
Normalpersonen
|
|
|
9.8
– 17.4
|
18
|
183
|
77
- 368
|
|
18.2
– 64.4
|
42
|
240
|
93
- 481
|
Eine
Studie an Marathonläufern mit ursprünglich vorhandenem Eisenmangel hat
gezeigt, dass die Wirkung einer 100 mg Eisen(II)/Tag über 3 Monate die
Lebereisenkonzentration signifikant ansteigen lässt und dass dieser
Anstieg mit dem SQUID Biomagnetometer erfassbar ist (Nachtigall
et al, 1996)
(Abb. 2).
Abb.
3 Erhöhung der Lebereisenkonzentration und des Serum-Ferritins bei
Langstreckenläufern nach Gabe von oralem Eisen (3 Monate, 100 mg
Eisen(II)/Tag).
Eine
weitere „biologische Validierung“ des SQUID-Biomagnetometers stellt
die Messung der Lebereisenkonzentration unter der erschöpfenden
Aderlasstherapie bei hered. Hämochromatose dar. Abb. 3 zeigt den
typischen Verlauf bei einem Patient mit hered. Hämochromatose unter
Aderlasstherapie. Aus der entzogenen Blutmenge kann die Eisenmenge
berechnet werden, die zwischen zwei Biomagnetometermessungen entzogen
wurde.
Abb. 4 Linearer Abfall der Lebereisenkonzentration bei einem Patienten mit hereditärer Hämochromatose
unter der Aderlasstherapie
Hämochromatose-Screening
bei Erstblutspendern
Im
Zeitraum vom Jan. 1992 bis Oktober 1994 wurden alle Blutspendekandidaten
(n=2812) der Abteilung für Transfusionsmedizin des Universitätskrankenhaus
Eppendorf im Rahmen der obligatorischen Erstblutspenderuntersuchung auf
die Eisenstoffwechselparameter Hämoglobin, Serum-Eisen und
Serum-Ferritin untersucht. 200 der untersuchten Personen waren im ersten
Untersuchungsfilter (Serum-Ferritin
> 200 µg/l in Männern, > 100 µg/l bei Frauen oder
Serum-Eisen > 180 µg/dl) auffällig. Ein zweiter Bluttest wurde bei
diesen Probanden am Ende der ersten Blutspende durchgeführt, um zusätzlich
die Transferrin-Eisen-Sättigung (Filter 2: > 50 % oder das
Erythrozyten-Ferritin (Filter 2: > 50 ag/cell) zu messen. 60 Personen
zeigten auch im Filter 2 erhöhte Werte und bei diesen Personen wurde
als 3. diagnostisches Kriterium die nichtinvasive
Leber-Eisen-Konzentration mit dem Hamburger SQUID-Biomagnetometer
gemessen (Benn et al, 1994; Nielsen et al,
1995c).
Ein
entscheidendes Problem bei solchen Screeninguntersuchungen ist das
Setzen der geeigneten Filterkriterien. Niedrig gesetzte Schwellenwerte
erzeugen eine hohe Zahl von falsch-positiven Ergebnissen, bei hohen
Schwellenwerten werden dagegen einige Homozygote evtl. nicht erfasst.
Bei unserer Untersuchung konnte die als vergleichsweise
spezifisch und empfindlich bekannte Transferrin-Eisen-Sättigung aus
organisatorischen Gründen nicht bereits in die erste Filterstufe
eingebaut werden. Der
Schwellenwert im 2. Filter von > 50 % stellt eher eine niedrige Stufe
dar (Studien in der Literatur: Transferrin-Fe-Sättigung 48-70 %). Die
dadurch entstehende hohe Zahl von falsch positiven Befunden konnte
dadurch akzeptiert werden, dass die Indikation für eine
Leber-Eisenquantifizierung sehr weit gefasst werden konnte, da es sich
hierbei um eine vollkommen nichtinvasive Methode handelt.
Als
letztendliches Resultat dieser Screeningstudie wurden 7 Personen
ermittelt, bei denen die diagnostischen Kriterien für eine bestehende
homozygote hered. Hämochromatose erfüllt waren
Keiner
der ermittelten Probanden zeigte die klinischen Symptome einer
fortgeschrittenen Eisenüberladung. Trotzdem wurde bei allen eine erschöpfende
Aderlasstherapie empfohlen und in 6 Fällen auch durchgeführt, um der
Ausbildung von Organschäden vorzubeugen und die
Eisenstoffwechselparameter zu normalisieren.
Die
ermittelte Prävalenz von 7/2812 = 1:402 entspricht der in der Literatur
bekannten Prävalenz der hereditären Hämochromatose in der
kaukasischen Bevölkerung.
Es
ist natürlich zu fragen, ob ein Kollektiv junger Blutspendekandidaten
einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung im
Norddeutschen Raum darstellt. Denkbar erscheint auch, dass eine Reihe
von jungen Probanden mit homozygoter hereditärer Hämochromatose nicht
erfasst werden konnten, weil in diesem Lebensalter in manchen Fällen
einfach noch keine repräsentative Eisenüberladung vorliegt. Dafür
spricht, dass das Durchschnittsalter der gefundenen Homozygoten (31.8
Jahre) höher liegt als das Durchschnittsalter aller untersuchten
Blutspender (26 Jahre). Diese einschränkenden Effekte würden aber zu
einer Unterschätzung der Zahl von Homozygoten führen und nicht zu
einer Überschätzung.
Diese
Studie zeigt, dass die hier angewendete Kombination von Serum-Eisen und
Serum-Ferritin im ersten Filter und der abschließenden nichtinvasiven
Leber-Eisen-Quantifizierung in der Lage ist, aus einem vergleichsweise
großen Kollektiv von Testpersonen einige Patienten mit homozygoter
hereditärer Hämochromatose zu erkennen.
INDIKATION
FÜR EINE MESSUNG MIT DEM BIOMAGNETOMETER
(Kurzinfo
(pdf-File): Flyer-Hämochromatose
Nach
unseren über 10-jährigen
Erfahrung mit der Diagnose von Eisenüberladung sehen wir folgende
Indikationen zur Biomgnetischen Lebersuszeptometrie:
1.)
Erstdiagnose bzw. Ausschluss einer Eisenüberladung bei Verdacht auf
hereditäre Hämochromatose mit negativer HFE-Analytik (C282Y,
H63D-Mutation), aber unklar erhöhten Werten für Serum-Ferritin und
Serum-Eisen/Transferrin-Fe-Sättigung
2.)
Quantitative Erfassung der individuell vorhandenen Eisenüberladung bei
bekannter C282Y-positiver hered. Hämochromatose. Erbringt Aussage über
die Anzahl der notwendigen Aderlässe und über die Prognose.
Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen kann über einen
Therapiebeginn vor dem 18. Lebensjahr entschieden werden
3.)
Therapiekontrolle bei sekundärer Eisenüberladung unter
Eisenchelatortherapie Erfassung der Unter- und Überdosierung von
Deferoxamin bzw. Deferipron. Bei Kindern kann der Therapiebeginn (meist
im Alter von 3-4 Jahren) festgelegt werden. Zu früher Beginn beeinträchtigt
das Körperwachstum.
4.)
Therapienotwendigkeit bei ß-Thalassämia intermedia, Zustand vor und
nach Knochemarktransplantation mit potentiell bestehender Eisenüberladung.
Tabelle 3. Labor-Parameter zur
Indikation der Biomagnetischen
Lebersuszeptometrie
Diagnose
(Normalwerte)
|
HFE
- Typ
|
Serum-Eisen
(<
mmol/l)
|
Tfs
(<25/<40%)
|
Serum-Ferritin
(F/M:
< /
< mg/l)
|
BLS
§) <18y
>18y
(<
0.5 mg/gw.w.)
|
|
Eisenüberladung
|
neg.,
fehlt
|
erh
|
>
45 %
|
F/M:
> 200/300 mg/l
|
1*
vor Therapie
|
|
Hämochromatose
|
positiv
|
erh
|
erh
|
normal
oder erh
|
1*
& 1/5y
|
|
|
Bluttransf.
|
|
|
|
|
|
|
Monitoring
|
ständig
|
erh
|
erh
|
erh
oder
normal
|
1-2/y
|
1-2/2y
|
|
Start
Chelator-Behdlg.
|
>
20
|
erh
|
erh
|
erh
|
1-2/y
|
1-2/2y
|
|
Thalassemia
intermed.
|
sporadisch
|
erh
|
erh
|
normal
oder erh
|
1/y
|
1/3y
|
|
vor
KMT
|
>
20
|
-
|
-
|
erh
|
1
– 2*
|
|
nach
KMT
|
>
10
|
normal
|
normal
|
erh
|
1
– 2*
|
§)
Die
Häufigkeit der BLS-Messungen wird auch von dem Grad der Eisenüberladung
und dem Therapieverhalten des Patienten abhängen.
ANMELDUNG
FÜR EINE BIOMAGNETOMERMESSUNG
Bei
Kassenpatienten ist ein Einzelabrechnungsverfahren mit dem Medizinischen
Dienst der Krankenkassen vereinbart. Entsprechende Unterlagen
finden sich hier.
Nach
der entsprechenden Genehmigung, die z.Zt. leider etwas schleppend abläuft
(vollständig ausgefüllter Antrag notwendig!) ist die Messung bei tel.
Anmeldung kurzfristig möglich.
Private
Krankenkassen erstatten die Kosten in der Regel problemlos.
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